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Geschrieben von: administrator auf 21. April 2018

Lustgewinn durch Erniedrigung

Das Prinzip funktioniert nach dem Motto „Lustgewinn durch Erniedrigung“ des einen Partners, nur hier steht der materielle Wert der devoten Person im Vordergrund. Der Sub erlangt seine sexuelle Befriedigung dadurch, seinen Besitz mit seiner Herrin zu teilen oder ihn sogar komplett zu überschreiben. Die Sklaven werden als Geldsklaven, Bankautomaten oder Zahlschweine bezeichnet. Damit wird auch die untergeordnete Rolle des Sub deutlich.

Die Erziehung zum Geldsklaven erfolgt in mehreren Stufen bis hin zur vollständigen Selbstaufgabe und der kompletten Besitzüberschreibung des Sklaven an die Geldherrin.

  • Stufe 1: einfacher Geldsklave – am Anfang stehen monatliche Zahlungen
  • Stufe 2: Kreditzahler – der Sklave übernimmt Kredite und größere Zahlungen
  • Stufe 3: Blackmail Sklave – der Sub wird öffentlich mit kompromittierenden Fotos diskreditiert und dadurch zu weiteren Zahlungen „gezwungen“
  • Stufe 4: Eigentum – Die Geldherrin erhält eine Kontovollmacht des Sklaven sowie alle seine Besitztümer, er überlässt sein Schicksal völlig der Geldherrin

Das kommt immer auf die Herrin und den Kunden an – wo/wie die Herrin ihr Dienste anbietet und wie persönlich das ganze von statten gehen soll.

Geldherrinnen die ihre Dienste über das Internet anbieten haben meistens eine sehr detailliert Zahlungs-Anweisungsseite. Sie lassen sich vorab bezahlen und/oder haben Geschenkelisten aus denen sich der Geldsklave etwas Hübsches für sie aussuchen darf. Die Bestrafungen der Zahlschweine erfolgt meistens online.

Wenn das auf einer persönlicheren Ebene stattfindet, liegt das ganz noch etwas mehr im ermessen der Geldherrinnen, da sie dann nach Lust und Laune reagieren kann. Auch die Bestrafungen der Zahlschweine kann individuelle erfolgen.

Geldsklave

Wer als Geldsklave seiner Geldherrin verfallen ist, hat einen Geldfetisch, der sich aber anders als bei den meisten Menschen nicht aufs Geld verdienen bezieht, sondern umgekehrt: Das Paypig gibt gerne Geld für seine Femdom oder Herrschaft aus. Als Blackmail Sklave erregt es ihn sogar, wenn die Herrschaft intime Geständnisse von ihm fordert, um ihn anschließend mit diesen Geheimnissen zu erpressen und ihn finanziell auszunehmen. Je kleiner sein Kontostand wird, umso erregter ist der Geldsklave. Viele Paypigs finanzieren den Luxus und Wohlstand, in dem die Herrschaft lebt, oder machen der Femdom Geschenke.

Geldfetisch

Unter Geldfetisch wird die Leidenschaft verstanden, als Geldsklave von einer Herrschaft gehalten zu werden, ihr ein Leben in Luxus zu finanzieren und ihr Geschenke zu machen.

Wer Geldsklave werden will, unterliegt dem starken Wunsch, einer Herrschaft Geld überweisen zu wollen, weil es in ihm starke sexuelle Gefühle auslöst. Mit Hingabe überweist er Geldbeträge auf das Konto der Herrschaft ein, finanziert ihr Luxusreisen oder schickt ihr teure Geschenke.

Die Geldherrin gibt ihm dafür vordergründig keinerlei Gegenleistung, lediglich das Ausgeben des Paypig Geldes steht im Vordergrund, im Regelfall verachtet die Geldlady den Geldsklaven und verhöhnt ihn dafür, woraus er seine Art der Befriedigung zieht.

Schaut sich der Geldsklave seinen Kontostand an und sieht, wie dieser stetig sinkt, weil die Gelddomina beispielsweise seine Kreditkarte besitzt, die er ihr freiwillig ausgehändigt hat, und mit der sie nun shoppen geht, erotisiert ihn das. Als Blackmail-Sklave macht es ihm nicht nur Freude, freiwillig Geschenke für die Gelddomina zu kaufen und Beträge zu überweisen, sondern ihn erregt es besonders, wenn er dazu genötigt wird.

Die Vorstellung, dass seine Geldherrin ihn erpresst, weil sie von ihm intime Geheimnisse kennt, die sie seinem Arbeitgeber oder seiner Familie erzählen könnte, findet er derart reizvoll, dass er sich seiner Herrschaft immer wieder ausliefert. Blackmailing kann dann zur wahren Sucht werden und auch zum finanziellen Ruin führen, den viele Geldsklaven aufgrund ihres Fetischs zwangsläufig irgendwann herbeiführen.

Hat die Gelddomina die vollkommene finanzielle Macht über das Zahlschwein, fühlt sich das Paypig erst richtig wohl und vollkommen. Er opfert ihr quasi sein Leben, geht für sie arbeiten, verschuldet sich unter Umständen sogar für sie und fristet selbst ein karges Dasein, während die Gelddomina ein ausschweifendes Leben mit seinem Geld führt.

Dabei muss die Geldherrin kaum Druck auf das Paypig ausüben, denn der Geldsklave will sich ja finanziell aufopfern und tut dies freiwillig, weil es für ihn ein innerer fürsorglicher Zwang und erregende Stimulanz zugleich ist.

 

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