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Geschrieben von: administrator on 11. April 2018

Begriffe in der BDSM- und Fetisch-Szene

A
a – aktiv
Abattage – (frz. Schlachtung) Der Sklave wird einer anderen Person zur (sexuellen) Verfügung gestellt
Abduction – Entführung
AC/DC – bisexuell
AF – Algierfranzösisch (=Analverkehr mit der Zunge)
AFF – Anal-Faustfuck
AHF – Achselhöhlenfick
AO – Alles ohne – Kondom (Achtung – erhöhtes Infektionsrisiko!)
AT – Von hinten (von lat. = a tegro)
Aufn. – Aufnahme von Körperflüssigkeiten i. d. Mund
AV – Analverkehr

B
Bakushi – Fesselmeister
Bagging – siehe HOM(E)
BB/Bareback – Verkehr ohne Kondom (Achtung – erhöhtes Infektionsrisiko!)
BBB – Bart, Brille, Bauch (besonders in der Bear-Szene verwendet)
BBW – Big Beautiful Women (mollige Frauen)
BD – Bondage/Fesselsex
BDSM – Überbegriff für Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadismus & Masochismus
BHM – Big Handsome Man (= übergewichtiger Mann)
bi – bisexuell
BmB – Bitte mit Bild (bei Kontaktanzeigen)
Bottom – Der passive Partner
BW – Brustwarzen (-Spiele)
BWP – Brustwarzenpiercing
BZ/BIZ – bizarr

C
Caning – Züchtigung mit dem Rohrstock
CBT – Cock and Ball Torture (Crushing & Trampling)
cut – Penis, bzw. Vorhaut ist beschnitten
CNC – Consensual-Non-Consent (Die einvernehmliche Nichteinvernehmlichkeit)
C1, C2, C3 – Unterschiedliche Formen der Cuckolding-Beziehung

D

D/s – das Machtverhältnis zwischen den Partner wird ständig aufrechterhalten, einzelne Bereiche können jedoch davon ausgenommen werden
DD – Dildo, oder: BH-Größe DD (= sehr große Brüste)
deutsch – Missionarsstellung oder BDSM-SEX
dev. – devot /unterwürfig/demütig/verlegen (s. a. submissiv)
dirty – Codewort für Spiele mit Körperausscheidungen
dom. – dominant/herrisch
DS – Dildo-Spiele
Dungeon – Folterkammer
DW – Damenunterwäsche
DWT – Damenwäscheträger

E
EL – Eierlecken
Engl. – Englisch (= Erziehung-, Disziplinierungsspiele)
ENVS – entirely non-vanilla sex (= die harte Nummer, komplett ohne Blümchensex)
ERZ – Erziehung
E-Stim – Siehe TENS
exhib. – exhibitionistisch veranlagt

F
FAa – Fingeranal aktiv
FAp – Fingeranal passiv
FE – Fußerotik (das Liebkosen der Füße/Schuhe etc.)
FemDom – Female Domination (= die Frau dominiert den Mann)
FF – Faustfick
FI – finanzielle Interessen
Figging – Eine anale Bestrafung mit einem Ingwer-Plug
flag. – Flagellieren (= Auspeitschen), Flagellant (= dominanter Partner, der aktiv auspeitscht), Flagellantismus
FM – Französisch (= Oralverkehr) mit Kondom
FN – Französisch ohne Gummi (Achtung – erhöhtes Infektionsrisiko!)
ForceFem – Forezed Feminization (Erzwungene Feminisierung)
Forniphilie – Der Bottom wird zum „lebendigen Möbelstück“
FS – Facesitting (= das Sitzen auf dem Gesicht des Bottoms)

G
GB – Gesichtsbesamung/Facial
Glory Hole – Ein Loch in einer Wand, durch das der Penis gesteckt wird; zum Zwecke anonymer Sexualkontakte
GR – Griechisch (= Analverkehr)
GS – Gruppensex
GV – Geschlechtsverkehr

H

Hentai – pornographische Anime- oder Manga-Filme (= japanische Comics)
het. – heterosexuell
HH – Hobbyhure
HV – Handverkehr (= Masturbation)
HOM(E) – Hand over Mouth (Exersize) – Hand über Mund ( = Exersize im Sinne von Übung/Praktik)

I
IS – Intimschmuck

K
KB – Körperbesamung (s. a. GB)
KFI – keine finanziellen Interessen
Klismaphilie – sexuelle Vorliebe für Einläufe
Kinbaku – Kunstvolle japanische Fesselkunst (übersetzt = Bondage)
KS – Kuschelsex

L
LLL – Lack/Leder/Latex (-Fetischist)

M
mA – mit Aufnahme (s. Aufn.)
MILF – wörtl.: Mom I’d like to fuck (= attraktive reife Frau)

N
n.e.Z. – nur ernstgemeinte Zuschriften
NR – Nichtraucher
NS – Natursekt (= Urin)
NK – Naturkaviar (= Kot)

O
O – devote Frau (nach dem gleichnamigen Roman von Pauline Reage)
ONS – One Night Stand
OTK – „over the knee“ ( = über’s Knie legen)
OW – Oberweite

P

P – passive
Pegging – Analverkehr mit einem Strap-On
PG – Puffgänger
Philie – Anziehung durch oder Liebe zu
Podophilie – Fußfetischismus (s. a. FE)
Polyamory – Liebesbeziehungen zu mehreren Partnern mit vollem Wissen und Einverständnis aller beteiligten Partner (s.a.: Cuckold)
PP – Poppers (flüssige Drogen, denen aphrodisierende und schmerzhemmende Wirkungen zugeschrieben wird)
PPS – Parkplatzsex
Psycholagny – Orgasmus „ohne Anfassen“ nur durch Gedanken
PT – Partnertausch
P-Wert – Pornografischer Wert

Q

Queening – siehe Facesitting

R
ras. – rasiert
RACK – Risk-aware Consensual Kinks (Risikobewusste Einvernehmlichkeit)
Rimming – Stimulation der Darmregion mit der Zunge (s. a. AF)
RRR – Rein-Raus-Runter (= Synonym für schnellen Sex)
RS – Rollenspiele
RW – Reizwäsche

S
safe – geschützter Geschlechtsverkehr
Saliromanie – Besudelungsfetisch (franz.: salir = beschmieren)
SC – Swingerclub
Shibari – Erotische Fesselkunst, die sich in Japan aus der militärischen Fesselpraktik Hojōjutsu entwickelt hat
SLP – Schamlippenpiercing
SM – Sadomasochismus
SS – Sperma schlucken
SSC – safe, sane, consensual (= sicher, gesund & übereinstimmend, Grundregeln für SM)
submissiv – passiv, unterwürfig, demütig, verlegen (s. a. dev.)
SW – Sandwich (Frau wird von zwei Männern gleichzeitig anal und vaginal penetriert)
Schwarzer Bereich – BDSM Bereich

T
T6 – Telefonsex
tbl. – tabulos
Teddy – starke Körperbehaarung & kräftig gebaut (hauptsächlich in der Schwulenszene)
TENS – Transkutane Elektrische Nervenstimulation
TF – Tittenfick
TG – Taschengeld (Bezahlung für sexuelle Gegenleistungen)
Top – Dominanter Partner
TPE – Total Power Exchange, das Machtverhältnis zwischen den Partner wird zu jederzeit und in jeder Situation aufrechterhalten (z.B. auch in der Öffentlichkeit)
TS – Transexuell
TT – Titten Trimming/Torture, härteres Anpacken der Brüste und Nippel
TV – Transvestit
TV-Zofe – Devote Männer die sich als Zofe/Dienstmädchen verkleiden

U
uncut – Penis/ Vorhaut unbeschnitten

V
VE – Verbalerotik (= oft Dirty Talk)
V oder VO – Voyeur
Vanilla – Blümchensex

W
Weißer Bereich – Kliniksex / Doktorspiele

Z
ZA – Zungenanal (s. AF)
Zentai – (Jap. Zenshin Taitsu) Ein sehr eng anliegender Ganzkörperanzug, der auch Kopf, Hände und Füße umfasst (ursprünglich aus Japan)
Zettai Ryôiki – Punktueller Fetisch der Otaku-Szene = Haut zwischen Mini und Strumpf

Zahlen und Sonderzeichen:
69 – Stellung, bei der sich die Partner gegenseitig oral verwöhnen
18×5 – Länge x Durchmesser des Penis in cm
24/7 – Die Rollenverteilung zwischen Dom und Sub wird 24 Stunden am Tag und 7 Tag die Woche aufrechterhalten
32/182/75 – Die übliche Reihenfolge der Angaben ist Alter/ Größe in cm/ Gewicht in kg
C1, C2 & C3 – Die drei Formen der Cuckoldbeziehungen

Geschrieben von: administrator on 11. April 2018

Ausgefallene Fetisch:

  1. Akrotomophilie: Bei der Akrotomophilie empfinden die Leute sexuelle Lust bei amputierten Menschen.
  2. Anaclitismus: Beschreibt das Tragen von Windeln.
  3. Autonepiophilie: Erwachsene begeben sich in die Rolle eines Babys.
  4. Axilismus: Hierbei handelt es sich um die Vorliebe für Achselhöhlen.
  5. Bondage: Ein sehr bekannter Fetisch, bei welchem die Menschen auf Fesselspiele stehen.
  6. Chrematistophilie: Dieser Begriff meint das Rollenspiel, in welchem sich eine Person in der Rolle einer Prostituierten befindet.
  7. Cisvestismus: Die Lust am Verkleiden.
  8. Dippoldismus: Hierbei handelt es sich um das Beobachten eines SM-Pärchens beim Sex.
  9. Erotophonie: Beschreibt die Lust an Telefonsex mit einer fremden Person.
  10.  Flatuphilie: Die sexuelle Erregung entsteht durch Blähungen.
  11. Formicophilie: Die Lust, kleine Insekten oder Käfer über sich kriechen zu lassen und gebissen zu werden.
  12. Forniphilia: Die Person „verwandelt“ sich in ein Möbelstück. Die bekannteste Form ist der Tisch, eine Person (meistens eine Frau) ist nackt, auf ihrem Körper werden Lebensmittel platziert.
  13. Gymnophilie: Auch dieser Fetisch ist sehr bekannt, es handelt sich um die Lust am nackt sein, auch kurz FKK genannt.
  14. Hemotigolagnie: Das Riechen an gebrauchten Monatsbinden erzeugt sexuelle Lust.
  15. Iantronudie: Dieser Fetisch beschreibt die sexuelle Lust am Ausziehen vor einem Arzt.
  16. Klismaphilie: Die sexuelle Erregung kommt durch Einläufe im Darm zustande.
  17. Kryophilie: Sex bei extremer Kälte, z. B. im Schnee.
  18. Laktation: Das Trinken von Milch an der Brust einer Frau.
  19. engl. Mechanophilia: Die sexuelle Anziehung wird durch Maschinen und Motoren erzeugt.
  20. Menophilie: Lust auf Frauen, welche ihre Periode haben.
  21. Narratophilie: Sexuelle Erregung wird durch das Führen von erotischen Gesprächen, inklusive Dirty Talk erzeugt.
  22. Oculolinctus: Ein nicht weit verbreiteter Fetisch, es handelt sich um das Lecken von Augäpfeln.
  23. Olfaktophilie: Der Geruchsfetischismus, bekannt sind vor allem das Riechen an Füßen und getragener Unterwäsche.
  24. Omorashi: Die Personen genießen das Gefühl einer vollen Blase und dringend auf Toilette zu müssen.
  25. Plushophilie: Sexuelle Erregung tritt durch Stofftiere, oftmals Teddybären, ein.
  26. Podophilie: Ein Fetisch, welcher vor allem in den Filmen Tarantionos häufig zu sehen ist, der Fußfetischismus.
  27. Pygmalionismus: Beschreibt die Lust an leblosen Statuen und Bildern.
  28. Scatophilie: Hierbei handelt es sich um sexuelle Handlungen mit Fäkalien.
  29. Teledildonik: Die Teledildonik beschreibt den Cybersex.
  30. Toucherismus: Dieser Fetisch beschreibt das zwanghafte Anfassen fremder Menschen.
  31. Urophilie: Der Begriff für Spielchen mit Urin.
  32. Vomerophilie: Dies ist der Fachbegriff für sexuelle Spiele mit Erbrochenem.
  33. Voyeurismus: Hierbei handelt es sich um die Lust am „Spannen“.
  34. Zelophilie: Die Lust durch Eifersucht. Die Leute führen Situationen herbei, durch welche der Partner eifersüchtig wird. Das Adrenalin sorgt für eine steigende, sexuelle Erregung.
  35. Zoomimik: Beim Ausleben dieses Fetischs spielen die Menschen die Rolle eines Tieres.
Geschrieben von: administrator on 2. April 2018

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